Bild: Anschlussfuge Deckel des Sky-Office Düsseldorf.

Was versteht man unter einer "Arbeitsfuge"?

 

Mit dem Begriff ARBEITSFUGE soll nicht ausgedrückt werden, dass ein Bauwerk „arbeitet“,
sich also z.B. setzt oder dehnt, sondern der Begriff  kommt tatsächlich aus der ARBEITSABFOLGE  beim Betonieren.

Vorgegeben werden diese Arbeitstakte durch die vorzuhaltende Schalung oder den in Tagesleistung  verarbeitbaren  Beton. Bedingt durch einzelne Arbeitstakte, typischerweise

- mehrere Bauabschnitte innerhalb einer großen Sohlplatte

oder

- Betonage der Sohle und anschließend der Wände

entstehen in sich abgeschlossene Betonageabschnitte. 

Bei  der  später press anzuschließenden Folgebetonage entsteht durch die zeitliche Verzögerung  zwangsläufig eine ARBEITSFUGE mit einem praktisch kaum meßbaren Fugenspalt.

Durch diesen idealerweise mit 0 mm zu definierenden Fugenspalt kann jedoch sehr wohl Druckwasser in das Gebäudeinnere dringen.

Daher muss eine Arbeitsfuge  entsprechend des angesetzten Lastfalles abgedichtet werden.

Dafür steht eine Vielzahl verschiedener Materialien und Produkte zur Verfügung.

Dies ist ein Beitrag von Dipl.-Ing. Michaela Stodt-Wetzel, die gerne Fragen rund um die Abdichtung von Betonbauwerken beantwortet.

Per Mail oder telefonisch unter 02154 - 94 60 0



 

Eine Auswahl an Abdichtungsartikeln finden Sie auch in unserem Shop. Sollten Sie einen gewünschten Artikel nicht finden, kontaktieren Sie uns bitte per Mail oder telefonisch 02154 - 94 60 0